Gr n dehnte sich rings in der schweren Luft: Korn- und Weizenfelder, von vielen fr hen Gewitterregen aufgetrieben. Feuchter Dunst lag ber der reglosen Fl che. Mitten in die Acker waren lb ume gepflanzt. Das d nne Silber der Zweige warf eine bezaubernde Leichtigkeit in die Schw le. Von Stamm zu Stamm rankte Weinlaub in niedrigen B gen, die fast die Spitzen der hren ber hrten. Die Sinne erm deten an dem ununterbrochen gleichen Bild, die Augenlider schlossen sich leicht und zuckten nur ein wenig weiter auf, wenn unverhofft ein zerbr ckelndes Bauernhaus, ein Garten voll wei er Lilien oder eine Oase hochroten Mohnes auftauchte. Das Licht wurde leiser, unwahrscheinlicher, aber im Steigen der Sonne ein wenig goldner. Ganz fern, wo der Himmel an die Erde r hrte, zogen lange Regenstreifen den Viertelkreis ihres feinen Staubes. Kurze Pappelalleen tauchten in gelben Wiesengr nden auf und verschwanden, selten nur stand am Rand eines Feldes ein Lorbeerstrauch, noch seltener hob sich aus abgeschlossenen Parken eine Zypresse. In dem blaugrauen Schleier des Himmels formten sich kleine, runde Wolken, die Luft wurde hei , der Goldstrom der Regenstreifen begann zu ermatten. Pl tzlich schimmerte die Ahnung eines Turmes in dem ruhigen Niederflu des Lichtes, unk rperlich, mit schwachen Umrissen. Das Bild eines zweiten Turmes schob sich daneben, nicht minder undeutlich, dann die Giebel schmuckloser, unendlich einf rmiger H user. Ebene und Stadt waren eines, ohne Grenze ineinandergeschoben und aufgel st in der Traurigkeit des teilnahmlosen Himmels, der dieses Land nicht liebte.