Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Wie in kaum einem anderen Land sind die soziale Struktur und der wirt-schaft-liche Erfolg so eng an die Erziehung und deren Institutionen gebunden wie in Ja-pan. Die Investition Japans in die Erziehung übersteigt heute auf allen Eben-en die der meisten anderen Länder. Mit einem Ausgabenanteil von 6,2% des Volks-einkommens für Bildung nimmt Japan international eine der Spitzen-po-si-tionen ein. Grund genug, das "Erziehungsphänomen Japan" genauer in Au-gen-schein zu nehmen. Die vorliegende Arbeit soll einen umfassenden Einblick in die familiäre Erziehung und das japanische Bildungssystem vermitteln. Fol-gen-de Fragestellungen stehen dabei im Vordergrund: Auf welchem historischen/sozio-kulturellen Hintergrund basiert der "ja-pa-ni-sche Erziehungseifer"? Wie stellt sich das gegenwärtige japanische familiäre und institutionelle Erziehungs- und Bildungssystem dar? Durch welche Be-son-derheiten ist es geprägt und wie ist es im Vergleich zu anderen Bil-dungs-sys-temen zu bewerten? Welche Probleme oder positive Auswirkungen hat die-ses auf die japanische Gesellschaft? Wird es zukünftigen Entwicklungen stand-halten können? Das Buch richtet sich an Studierende, Erziehungswissenschaftler, Soziologen, etc., die in interdisziplinären und interkulturellen Bildungsbereichen arbeiten.