Schön, attraktiv, erlebenswert. Es sind Eigenschaften, die die menschliche Seele berühren und den Alltag angenehm und froh stimmen. Wohlgefallen stellt sich ein. Die Ästhetik versteht sich als philosophischer Denkraum bei der Ergründung sinnlicher Wahrnehmungen. Wie lässt sich Schönheit der Lebensdinge wissenschaftlich zu ergründen? Mensch und Natur, Kunst und Architektur, sind mit Blick auf die Ästhetik eng miteinander verknüpft. Was hat das Stadtästhetik zu tun? Wie lässt sich eine Stadt im Sinne der Ästhetik beschreiben? Mit welchen Merkmalen ist das Ästhetische einer Stadt verbunden? Kann ein Stadt im Ganzen ästhethisch und letztlich erlebenswert sein? Das Schöne steht im Zentrum eines ästhetisch-urbanen Diskurses. Wo und wie ist das Schöne in den Dingen des Lebens, in der Kunst, Natur und in einer Stadt zu entdecken? Ist das Schöne naturbestimmt im Menschen als eine Idee zu verorten? Oder hat das Schöne seine Quelle außerhalb von ihm in den Lebensdingen? Das Buch ringt um Aufklärung, das Schöne in seinem Dasein allseitig zu verstehen. Gestellte Fragen werden aufgenommen und in einen Diskurs eingeführt. Der erste Teil Stadtästhetik und Ethik verfolgt eine philosophische Annäherung - das Wechselspiel von Ästhetik und Ethik, die Ansichten von Friedrich Schiller, Immanuel Kant und die Naturästhetik Alexander v. Humboldts. Fundierte Beschreibungen von Stadtleben und Stadt als Erlebnis haben hier in zwei Kapiteln ihren Platz. Der zweite Teil des Buches: Rostock. Wie es leibt und lebt! ist dem ästhetischen Blick auf die Hanse- und Universitätsstadt gewidmet. Kapitel III vermittelt das Schöne, Attraktive und Erlebenswerte in Geschichte und Architektur, Natur und ästhetischer Erfahrung im Städtischen. Das Kapitel IV hält Beiträge verschiedener Autoren bereit. Sie ordnen sich als Manuskripte im Diskurs zu den Philosophischen Tagen ein.