Dieses Buch ermutigt, im resilienten Miteinander neue Lösungen zur Bewältigung von Krisen zu suchen. Wie dies in Arbeitsteams, Familien, Vereinen oder sonstigen Institutionen möglich ist, zeigt ein übersichtliches 7-Phasen-Programm. Zur gemeinsamen und persönlichen Entwicklung trotz Krise stellt das Buch einen theoretischen Rahmen und viele praktische Beispiele dar. Es beschreibt ausführlich, welche positiven Auswirkungen es haben kann, Veränderungen zuzulassen und sich dabei auf die Stärken aller Personen einer Gruppe oder eines Teams zu besinnen. Resilienter Neubeginn wird auf der Grundlage eines evolutionären Denkens angeregt und gewohnte, aber hinderliche Vorstellungen werden kritisch hinterfragt. Die Bedeutungen von Lösungsfokussierung, Akzeptanz, Beziehungspflege, Flexibilität, Transparenz und Wertschätzung sind anschaulich im Kontext von Transformation und Krisenbewältigung erklärt. Dabei werden aktuelle Ergebnisse der internationalen Resilienzforschung in ein übersichtliches und praktisch brauchbares Gesamtverständnis gebracht. Mit Krisen sind einerseits aktuell prekäre Situationen von privaten Gemeinschaften und beruflichen Teams angesprochen, andererseits geht es auch um globale Schieflagen, mit denen Teams in Organisationen und Institutionen zu tun haben. Denn globale Transformation wird nicht ohne das Zutun starker und gut kooperierender Teams gelingen. An beiden, dem persönlichen und globalen Ende der Skala von Krisen wird ein grundlegendes Umdenken angeregt. Dabei durchzieht der systemische Ansatz den gesamten Inhalt. Das Buch wirbt für eine lösungsorientierte Haltung, bei der das ganze Leben als beständige Weiterentwicklung verstanden wird. Dabei ist mit Beispielen des Alltags die zeitliche Perspektive auf Lebenssysteme des Menschen als besonders lösungsorientiert dargestellt, im Gegensatz zu einer analytischen Weltsicht. Das Buch stellt somit auch eine systemisch-lösungsorientierte Grundlegung dar.