Karl Barth entdeckte in der Philosophie Friedrich Nietzsches die Irritationskraft einer radikalen philosophischen Wirklichkeitstheorie. Diese Irritationskraft kreist um die Frage nach der Bestimmung des Menschen. In der theologischen Auseinandersetzung mit Nietzsche zeigte Barth die Notwendigkeit einer Letztbegrundung des Seins, die Karl Barth entdeckte in der Philosophie Nietzsches die, sich hinter aller harschen Polemik verbergende, Irritationskraft einer radikalen philosophischen Wirklichkeitstheorie. Diese Irritationskraft kreist um die Frage nach der Bestimmung des Menschen. In der theologischen Auseinandersetzung mit Nietzsche zeigte sich Barth die Notwendigkeit einer Letztbegrundung des Seins, die sich einem Willen-zur-Macht radikal entgegen zu stellen hat. Daher bringt die Auseinandersetzung Barths mit der Philosophie Nietzsches Entscheidendes mit sich, als dass Barth in seinem Werk Rechenschaft uber den Sinn, das Woher und das Wohin des Lebens, im Gegenuber zur (Post)Modernen Weltsicht (Nietzsches) darlegt. Martin Boger zeichnet in seiner Studie die Rezeption Nietzsches in Barths gesamten Schaffen nach und analysiert diese im Blick auf seinen theologischen Werdegang.