Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Psychologie - Lernpsychologie, Intelligenzforschung, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau, Veranstaltung: Lernmotivation, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Menschen sind Individuen. Wir unterscheiden uns nicht nur in Haut-, Haar- und Augenfarbe, Größe, Statur und Gestalt, sondern auch in unserem Charakter undWesen. Und doch, so verschieden, teilweise gar fremd wir uns gegenseitig auch vorkommen mögen, so viele Gemeinsamkeiten oenbaren sich, wenn man tiefer hineinschaut in das psychologische Gerüst des Menschen - basieren wir doch zu einem großen Teil auf einem gemeinsamen Bauplan. Dies gilt auch für die Eigenschaft des Menschen, ein Bedürfnis nach eigenem Handeln zu entwickeln. Bereits Kinder, die das erste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind unablässig damit beschäftigt, Dinge selber machen zu wollen. Oensichtlich gehört es also zu den grundlegenden Eigenheiten des Menschen, selber Handeln zu wollen. Die Ausprägungsformen dieses Bedürfnisses fallen wiederum sehr divergent aus, gut zu beobachten an handlungsbezogenen Wörtern aus dem täglichen Sprachgebrauch, beispielsweise 'fleißig', 'faul', 'engagiert' oder auch 'motiviert'. Diese Dierenzierung ist nur von Nöten, da jeder Mensch ein sehr individuelles Handlungsverhalten entwickelt. Diese Varietäten zu erforschen ist Gegenstand der Leistungsmotivationsforschung. Sie beschäftigt sich mit der Frage nach den Motiven, die Menschen für ein bestimmtes Handeln entwickeln, damit, was Motivation ist und wodurch sie beeinflusst wird und damit, wie diese abstrakten Vorgänge messbar gemacht werden können. Die Recherche zu diesem Thema gestaltet sich als sehr umfassend, da mittlerweile zahlreiche Veröentlichungen über Leistungsmotivation und Motivationspsychologie im Allgemeinen erschienen sind. Interessant erschien mir, dass oenbar in den letzten 20 Jahren nur wenig neue Erkenntnisse veröentlicht wurde. So sind die relevanten