Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Das Thema Globalisierung beherrscht seit Jahren die Medien, die in-ter-na-tio-na-le Politik und die Wissenschaft. Das hat zu zahlreichen Kontroversen über die Folgen der weltweiten Vernetzung der Wirtschaft geführt. Der Autor Ju-li-an Doenecke zeigt mit einem theoretischen Ansatz, wie ein Land seine Wohl-fahrt verbessern kann, indem es mit Subventionen ausländische Un-ter-neh-men bei sich ansiedelt, ohne dass dabei jemand anderes schlechter gestellt wird. So kann sich im Zwei-Länder-Modell durch Gründung von mul-ti-na-tio-na-len Unternehmen die weltweite Wohlfahrt erhöhen. Das grundlegende Kon-zept besteht darin, dass ein potenzielles Gastland für Direktinvestitionen in be-stimmten Situationen mit Hilfe von Subventionen die Be-lie-fer-ungs-ent-schei-dung eines ausländischen Monopolisten ändert. Der Einzelanbieter im Aus-land hat die Wahl zwischen Exporten, Direktinvestitionen und Li-zenz-ver-trä-gen, um seine Güter auf dem inländischen Markt abzusetzen. Grund-lage der fun-dierten Analyse bilden die Theorie der strategischen Han-dels-politik sowie die Theorie der multinationalen Unternehmen. Das Buch kann als Appell an Po-litiker verstanden werden, eine aktive Wirtschaftspolitik zu betreiben. Es rich-tet sich auch an Wirtschaftswissenschaftler, Manager und Ver-bands-ver-tre-ter.