In diesem Band kann die Analyse in Form von kurzen oder langen Texten erfolgen. Sie ist stets Teil des Bestrebens, das Schnabeltier in der Vielfalt seiner Formen und Inhalte - Ereignisse, Informationen, Fernsehsendungen oder Videomaterial, Zeitungsartikel, Kunstwerke ... - verständlich zu machen. Die kurzen Texte können als Haikus verstanden werden, die es ermöglichen, in wenigen Worten den Moment der ursprünglichen Fassungslosigkeit angesichts der Umwälzungen in der Welt einzufangen, als Aphorismen oder als anthropologische Einblicke, die durch das Umfeld in den Jahren 2015-2016 hervorgerufen wurden. Ihre umgekehrte lineare Abfolge, da sie vom Ende des Jahres 2016 bis zum Beginn des Jahres 2015 reichen und so eine Rückblende in die Vergangenheit ermöglichen, gleicht eher einer heterogenen Collage, heterogen und fragmentiert, ganz im Sinne einer kaleidoskopischen und bunten Realität, die niemals einer zeitlichen Logik unterworfen ist, aber dennoch einen Zyklus beschreibt, der mit dem Anbruch des Jahres 2017 endet. Ein neues Kapitel scheint aufzuschlagen, mit einem neuen Zyklus, der die Globalisierung und den politischen Islam in Frage stellt, Protektionismus und Nationalismus wiederbelebt und die Europäische Union schwächt, wodurch neue Polarisierungen entstehen, die noch mehr Gewalt mit sich bringen.