Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,4, Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover, 241 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund der Änderungen von Kundenerwartungen sind strategische Erneuerungen essentiell für die Stärkung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen geworden. Bleicher spricht in diesem Zusammenhang von einer "exponentiell gestiegenen Komplexität", die es zu bewältigen gilt. Erprobte Erfolgsrezepte unternehmerischen Handelns wie z.B. knappere und/ oder schlankere Personalressourcen, einfachere und flexiblere Organisationsstrukturen, größere Nähe zum Kunden und Konzentration auf Kernkompetenzen, reichen offensichtlich nicht mehr aus, um die Herausforderungen von morgen zu bewältigen. Erfolgreich werden jene Unternehmen sein, die dem Wandel als Chance begreifen, ihn aktiv angehen und die Fähigkeit besitzen, schneller zu lernen als ihre Mitbewerber. Wichtige strategische Erneuerungsprozesse sind zum Beispiel Fusionen und Übernahmen von Unternehmen (Daimler-Chrysler, Mannesmann-Vodafone, Allianz-Dresdner usw.), welche in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten von zentraler Bedeutung waren. Gerade an diesem Bereich kann oft festgemacht werden, dass dabei vielfach nur sachtechnologische Aspekte im Vordergrund stehen, aber "weiche" Faktoren wie die Kulturentwicklung nicht, bzw. nicht hinreichend berücksichtigten werden. Gerade im Rahmen der Merger & Acquisition-Prozesse hat sich oft gezeigt, dass sich die Zusammenführung von Kulturen aufgrund ihres eigenständigen Charakters als diffiziler Prozess erweist. Viele Manager sehen hierfür auch die Erklärung, warum bis zu 75% der Merger und Acquisition-Prozesse als gescheitert gelten. Dieses bedeutet, dass Erneuerungs- und Veränderungsprozesse nicht nur auf Strategie, Struktur und Produktionstechnologien abzielen sollten. Vielmehr sollten auch die weichen Prozesse, wie Personal-, Führungskräfte- und Kulturentwicklung,