Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Vorurteile gegenüber Ausländern sind in der deutschen Bevölkerung immer noch weit verbreitet. Das Spektrum reicht von diffuser Fremdenangst über ver-bale fremdenfeindliche Attacken bis hin zu fremdenfeindlich motivierten An-schlägen. In den Jahren 1992 und 1993 erschütterte eine Welle rechts-ex-tre-mistisch motivierter Gewalttaten die Bundesrepublik. Traurige Höhepunkte wa-ren die feigen Brandanschläge auf zwei türkische Familien in Mölln und So-lingen, bei denen insgesamt acht Menschen starben. Frühere Studien ha-ben gezeigt, das die Medien häufig ein verzerrtes Bild von Ausländern kons-tru-ieren, durch das in der Bevölkerung bestehenden Vorurteile noch verstärkt wer-den können. Diese Arbeit untersucht am Beispiel der Zeitschriften Spiegel, Fo-cus und Stern die Art und Weise in der in Deutschland lebende Ausländer in Printmedien dargestellt werden. Die Studie umfaßt einen Un-ter-su-chungs-zeit-raum von 5,5 Jahren (Januar 1993 bis Juni 1998). Anhand theoretischer Kon-zepte wird zudem ein kurzer Überblick zu den Themen Massenmedien und Vorurteile gegeben. Das Buch richtet sich an Studierende, Me-di-en-schaf-fen-de sowie alle interessierten Leser von Nachrichtenmagazinen.