Baldur von Schöps, Adelsspross aus nicht allzu gutem Hause, legt eine politische Blitzkarriere ohnegleichen hin: Die demokratischen Parteien im Deutschen Bundestag sind nicht in der Lage, sich auf eine stabile Regierungskoalition zu einigen. So schafft es der junge Schöps als Bundeskanzler einer Minderheitenregierung an die Spitze der Macht.Im Januar wird Baldur überraschend zuerst zum Fraktionsvorsitzenden später zum Parteivorsitzenden der Nationalliberalen Deutschen Volksbewegung gewählt, die etwas mehr als 5% der Wählerstimmen auf sich vereint. Baldur treibt mit seinen populistisch fremdenfeindlichen Parolen die amtierende Regierung sowie die übrigen Parteien aus dem Bundestag vor sich her und gewinnt dadurch immer mehr Anhänger im Bundestag und Zustimmung innerhalb der Bevölkerung.Die demokratischen Parteien haben aufgrund der stark angestiegenen Umfragewerte Baldurs und seiner Volksbewegung eine Heidenangst vor Neuwahlen. Sie können sich aber zugleich nicht auf eine tragfähige Regierungskoalition einigen. Deshalb wählen sie schließlich Baldur von Schöps zum Bundeskanzler, der zunächst eine Minderheitenregierung anführt. So meinen die Politprofis die Strahlkraft der rechtspopulistischen Partei eindämmen und binden zu können, indem sie alle unliebsamen Gesetzesvorhaben der Volksbewegung im Bundestag blockieren. Doch das Gegenteil tritt ein. Die Nationalliberale Deutsche Volksbewegung gewinnt immer mehr Unterstützung in der Bevölkerung. Aber nicht nur die Stimmung an den Stammtischen bestärken die Volksbewegung, auch Polizisten und Richter, Offiziere der Bundeswehr sowie politische Beamte aus den Verwaltungen und den Ministerien schlagen sich auf die Seite der Populisten. Baldur erweckt mit seiner Volksbewegung und deren Spaltungsbestrebungen in der Bevölkerung den Eindruck von bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Deutschland. An dieser Situation sind, so Baldur von Schöps, niemand anderes als die Flüchtlinge und die Menschen mit Migrationshintergrund schuld sowie einige Gutmenschen in der deutschen Bevölkerung.Der junge Bundeskanzler der Minderheitsregierung legt sich sowohl mit seinem Nachbarn Polen wegen der ehemaligen deutschen Ostgebiet als auch mit den USA sowie mit den großen Tech-Unternehmen an, die gerecht besteuert werden sollen.Der Frieden in Europa ist in Gefahr. Nun soll Baldur von Schöps mit einem Misstrauensvotum gestürzt werden, um einen anderen Politiker als Bundeskanzler an die Spitze der Regierung zu setzen, was aber misslingt.Am Ende gibt es Neuwahlen mit einem grausigen Ergebnis. Es ist, als würde sich Geschichte wiederholen. Einschließlich eines Putsches der Sicherheitsabteilung (S.A.) und innerparteilicher Säuberungen.