Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich VWL - Arbeitsmarktökonomik, Note: 2, Ruhr-Universität Bochum (Sozialwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wieso sich Unternehmen für die Rekrutierung ausländischer Auszubildender entscheiden. Diese Entscheidung basiert auf bestimmten Faktoren und folgt spezifischen Strategien, denen in dieser Arbeit nachgegangen werden soll. Antrieb dafür ist besonders der Fachkräftemangel - diese Herausforderung beschäftigt viele deutsche Unternehmen verschiedener Branchen seit längerem und zwingt nicht nur Unternehmen, auch Politik und Sozialpartner zu neuen Handlungsstrategien. Mit dem von der Bundesregierung initiierte Programm "MobiPro" sollte die Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa erfolgen. In der bisherigen Forschung wurde die Rekrutierung von Auszubildenden aus dem EU-Ausland in deutschen Unternehmen hauptsächlich aus Sicht der Auszubildenden selbst untersucht. Hier soll dabei der Einfluss des Projektes "MobiPro" auf die Rekrutierungsentscheidung sowie die Unterstützung durch die Träger dieses Projektes bei der Rekrutierung analysiert werden. Der Aufbau dieser Arbeit gliedert sich wie folgt: Zunächst wird die Ausgangssituation des Themas der Arbeit dargestellt, nämlich ein Mangel an Fachkräften beziehungsweise Auszubildenden in bestimmten Branchen in Deutschland und Lösungsmöglichkeiten für diese Problematik. Die Möglichkeit, dieser Problematik zu begegnen, indem Auszubildende über das Projekt "MobiPro" aus dem EU-Ausland rekrutiert werden, wird im zweiten Kapitel beschrieben. Darauf folgt die Darstellung des bisherigen Forschungsstandes zur Rekrutierung von Fachkräften und Auszubildenden aus dem Ausland sowie zur Rekrutierung von Auszubildenden generell. Im Anschluss erfolgen theoretische Überlegungen, wieso Unternehmen nicht mehr nur klassische Wege der Rekrutierung von Auszubildenden