Loslassen, das hört sich befreiend an, aber wir tun es selten oder gar nicht. Und wenn, dann nicht gern, nicht zeitnah oder nicht effizient. Sondern wir halten an Altem fest. Wo wir das bewusst tun, also z.B. entscheiden, dass wir den alten Kram noch im Keller lagern, ist der Schaden nicht so hoch, wir verschleudern nur einige Energien, die wir ansonsten auch in das Gelingen unseres Lebens oder der Selbstheilung lenken könnten. Wo wir aber unbewusst an alten - und falschen - Inhalten festkleben, die uns immer wieder behindern und schließlich krank machen, da ist der Schaden immens. Vor allem führt kein normaler therapeutischer Weg aus diesem Missstand heraus. Auch Affirmationen helfen nicht. Denn wir erzeugen immer wieder dieselben unschönen Resultate für uns selbst. Z.B. gehen wir immer wieder Partnerschaften ein, die uns nicht förderlich sind, sondern uns verletzen. Und dann beklagen wir unser Schicksal, halten furchtbare Zustände aus oder wenden uns verzweifelt und in aller Regel erfolglos an externe Hilfe. Der erst Schritt, den es braucht, ist, dass wir uns klarmachen, dass innere Dinge in uns am Werk sind, welche wir nicht mit unserem Verstand kontrollieren können. Wie oft habe ich Menschen erlebt, die sagen - und auch in dem Moment felsenfest überzeugt sind - dass sie "nie wieder so einen missbräuchlichen Partner haben würden", denn jetzt "hätten sie verstanden, woran es liegt". Wenig später sehen wir sie dann glücklich mit einem neuen Lebensgefährten, nur damit in drei Monaten wieder die Wahrheit ans Licht kommt und der Krieg von neuem beginnt. Und so weiter, und wenn sie nicht sterben, dann mühen sie sich noch heute auf Tinder ab. In diesem Buch wird gezeigt, wie man das eigene Leben wirklich positiv verändern kann, nämlich indem man sich von den alten Glaubensmustern befreit - und dann beginnt, durch richtiges Wünschen gestaltet. Dieser wohltuende und heilende Prozess wird anhand vieler Beispiele beschrieben.