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Hanna Ruehle

Reproduktion sozialer Ungleichheit im Bildungssystem - eBook

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<p>Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1.0, Justus-Liebig-Universit&auml;t Gie&szlig;en, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein enger Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und dem erzielten Schulerfolg ist nicht mehr zu leugnen, so wiesen auch verschiedene Studien, so beispielsweise PISA, in den letzten Jahren immer wieder nach, dass das Bildungssystem in die Reproduktion, also die st&auml;ndige Wiederherstellung sozialer Ungleichheit, involviert ist (vgl. Gill 2008, S.40). Zwar f&uuml;hrte die Bildungsreform der 1960-er dazu, dass mehr Menschen an der Bildung teilhaben k&ouml;nnen, jedoch geht damit keine reell existierende Chancengleichheit aller Sch&uuml;ler, unabh&auml;ngig ihrer Herkunft, einher: So m&uuml;ssen die 'Leistungen von Kindern bildungsschwacher Familien [...] um 50% h&ouml;her liegen, um eine Empfehlung f&uuml;r das Gymnasium zu erhalten, als die Leistungen von Kindern bildungsstarker Familien' (Otto/Schr&ouml;dter 2008, S.56). Hierzulande entscheidet der Lehrer (mit den Eltern gemeinsam) &uuml;ber den schulischen Weg des Kindes nach der Grundschulzeit. Diese Tatsache f&uuml;hrt neben den schulischen Leistungen der Lernenden dazu, dass Sch&uuml;ler aus sozial benachteiligten Familien erheblich schlechtere Chancen haben, ein Gymnasium zu besuchen als beispielsweise Beamtenkinder: 'Lehrer reagieren (unterbewusst) oft positiver auf den Habitus von Kindern aus Mittel- und Oberschicht, und zwar unabh&auml;ngig von deren Begabungen [...]. In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass Kinder von Eltern mit niedrigerem Bildungsstand sehr viel bessere Leistungen aufweisen m&uuml;ssen, um die &Uuml;bergangsempfehlung zum Gymnasium zu erhalten, als Kinder von Eltern mit gehobenen Bildungstiteln' (Gill 2008, S.50).</p>

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Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1.0, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein enger Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und dem erzielten Schulerfolg ist nicht mehr zu leugnen, so wiesen auch verschiedene Studien, so beispielsweise PISA, in den letzten Jahren immer wieder nach, dass das Bildungssystem in die Reproduktion, also die ständige Wiederherstellung sozialer Ungleichheit, involviert ist (vgl. Gill 2008, S.40). Zwar führte die Bildungsreform der 1960-er dazu, dass mehr Menschen an der Bildung teilhaben können, jedoch geht damit keine reell existierende Chancengleichheit aller Schüler, unabhängig ihrer Herkunft, einher: So müssen die 'Leistungen von Kindern bildungsschwacher Familien [...] um 50% höher liegen, um eine Empfehlung für das Gymnasium zu erhalten, als die Leistungen von Kindern bildungsstarker Familien' (Otto/Schrödter 2008, S.56). Hierzulande entscheidet der Lehrer (mit den Eltern gemeinsam) über den schulischen Weg des Kindes nach der Grundschulzeit. Diese Tatsache führt neben den schulischen Leistungen der Lernenden dazu, dass Schüler aus sozial benachteiligten Familien erheblich schlechtere Chancen haben, ein Gymnasium zu besuchen als beispielsweise Beamtenkinder: 'Lehrer reagieren (unterbewusst) oft positiver auf den Habitus von Kindern aus Mittel- und Oberschicht, und zwar unabhängig von deren Begabungen [...]. In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass Kinder von Eltern mit niedrigerem Bildungsstand sehr viel bessere Leistungen aufweisen müssen, um die Übergangsempfehlung zum Gymnasium zu erhalten, als Kinder von Eltern mit gehobenen Bildungstiteln' (Gill 2008, S.50).

Reproduktion sozialer Ungleichheit im Bildungssystem - eBook

Specifications

Read This On
Android,Ereader,Desktop,IOS,Windows
Is Downloadable Content Available
Y
Digital Reader Format
Epub (Yes)
Language
de
Publisher
Kobo
Original Languages
German
Author
Hanna Ruehle
ISBN-13
9783640975228
ISBN-10
3640975227

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